Erstens schützt der GUPPYFRIEND Waschbeutel deine Kleidung. Die Textilien verlieren weniger Mikrofasern im Vergleich mit Waschen ohne den Beutel. Er reduziert Abnutzung und somit hält deine Kleidung sehr viel länger. Das ist auch der Grund, warum du nur wenig Mikrofasern im Waschbeutel finden wirst.
Zweitens werden die Mikrofasern, die während des Waschens abbrechen, vom Beutel abgefangen und gelangen nicht ins Abwasser und in die Umwelt.
Drittens ist der GUPPYFRIEND eine tägliche Mahnung weniger zu waschen und nachhaltiger einzukaufen.

Jede Textile verliert beim Waschen Mikrofasern, aber es sind Mikrofasern von synthetischen Materialien (Polyester, Acryl, Nylon, etc.), die umweltschädlich sind. Die meisten Kleidungsstücke haben einen gewissen Anteil an Synthetik (leider können selbst dann synthetische Fasern in der Kleidung enthalten sein, wenn diese nicht angegeben sind. Die Regeln für Inhaltsangaben auf Waschzetteln sind unterschiedlich und ein Pullover, der mit 100% Wolle ausgezeichnet ist, kann bis zu 10% synthetische Anteile haben).
Auch reine Baumwolle und Wolle können mit dem GUPPYFRIEND gewaschen werden. Textilien von natürlichen Materialien verlieren auch Fasern. Der Beutel reduziert das Abbrechen von Fasern und schützt damit deine Kleidung vor Abnutzung. Du kannst deine Kleidung viel länger genießen – ein weiterer nachhaltiger Vorteil des GUPPYFRIENDs.

  1. Kleidungsstücke mit ähnlicher Farbe vom Waschen im GUPPYFRIEND Waschbeutel verstauen.
  2. Den maximal halbgefüllten Beutel verschließen und wie gewohnt waschen.
  3. Das Kleidungsstück im nassen Zustand aus dem Wäschebeutel nehmen, die zurückgebliebenen Fasern mit der Hand von der Innenseite des Filtergewebes, meist aus den oberen Ecken, entfernen und dem Restabfall zuführen.

Die abgebrochenen Fasern treiben im Beutel und sammeln sich auf Dauer in den Ecken und Kanten. Wenn sich genug Mikrofasern gesammelt haben, nimm sie mit den Fingern aus dem Beutel und entsorge sie korrekt (siehe auch: Was tue ich mit gesammelten Mikrofasern?).

Es kommt darauf an was und wie du wäscht (siehe auch: Was verursacht das Abbrechen von Mikrofasern?). Ältere Kleidungsstücke haben die Tendenz mehr Mikrofasern zu verlieren. Umso heißer das Waschwasser ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Mikrofasern abbrechen. Und wäschst du nur weiche Stoffe, brechen weniger Fasern ab, etc.

Wann immer du Mikrofasern siehst, nimm sie aus dem Beutel. Meistens kannst du aber den Beutel einige Male benutzen, bevor du die Fasern entfernst. Je nach Menge der abbrechenden Mikrofasern, empfehlen wir alle zwei, drei Waschgänge die Mikrofasern zu entfernen. Entferne dunkle Fasern, bevor du helle Kleidung wäschst.

GUPPYFRIEND Nutzer haben uns kontaktiert, weil sie sehr wenige Mikrofasern in ihren Waschbeuteln gefunden haben. Das liegt daran, dass Mikrofasern sehr klein und fast unsichtbar für das bloße Auge sind. Außerdem ist das Teil dessen, was der GUPPYFRIEND macht: aufgrund seiner glatten Oberfläche und der Struktur des Filaments, brechen weniger Mikrofasern beim Waschen ab (siehe auch: Wozu ist der GUPPYFRIEND Waschbeutel gut?).

Ich kann kaum Fasern im Beutel finden. Was mache ich falsch?

Der GUPPYFRIEND Waschbeutel wurde konstruiert um Mikrofaser Verlust an der Quelle zu vermeiden. Die Struktur der Filteroberfläche ist optimiert, um so glatt wie möglich zu sein. Damit wird deine Kleidung geschützt, Pilling vermieden und Faserverlust reduziert.

Mechanische Kräfte, eine der Hauptursachen für das Abbrechen von Mikrofasern, werden durch die Art des Gewebes reduziert. Die abgebrochenen Mikrofasern sind sehr klein und kaum sichtbar für das bloße Auge; außerdem sind die meisten (zusätzlichen) Plastikfasern in Textilien transparent. Sie sind also schwer zu finden, besonders in einem nassen Filterbeutel.

Deswegen ist es vollkommen normal, wenn du am Anfang keine Mikrofasern findest. Sie sammeln sich über die Zeit an. Am ehesten findet man sie in den Ecken oder am Saum.

Nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“, muss jede einzelne Mikrofaser aufgehalten werden. Es sind bei dir vielleicht nur einige wenige Mikrofasern, die sich beim Waschen ansammeln, aber zusammen genommen der Umwelt schaden.

Es kommt darauf an, wo du lebst. In den meisten europäischen Ländern sind Müllhalden verboten. In diesem Fall können die Mikrofasern einfach im Restmüll entsorgt werden. Im Allgemeinen ist es keine gute Idee Mikrofasern in den Wertstoffmüll zu geben (gelber Sack, gelbe Tonne, Grüner Punkt), da sie wegwehen und so doch ins Wasser gelangen könnten.

In Deutschland wird Restmüll verwertet, um Strom zu erzeugen und endet nicht auf Müllhalden. Die Abgase der Verbrennung werden gefiltert und sind zu 99% nicht giftig.

Wir werden weitere Informationen über die richtige Entsorgung hier auf der Website zur Verfügung stellen. Sag uns Bescheid, wenn du weißt, wie man Mikrofasern in deiner Region am besten entsorgt. Teste den STOP! MICRO WASTE Sammelbehälter. Er ist die beste Möglichkeit Mikrofasern nach dem Waschen zu sammeln, bevor du sie endgültig entsorgst. Der GUPPYFRIEND und der STOP! MICRO WASTE Sammelbehälter sind auch dafür da die Diskussion über Mikrofaserverschmutzung anzuregen.

Wir suchen außerdem aktuell nach Lösungen für die Wiederverwendung von Mikrofasern und diskutieren mit NGOs und Industriepartnern über ein Rückgabe-System ähnlich zu dem der Batterierückgabe.

Wir produzieren Schuhe und Textilien für LANGBRETT unter bestmöglich nachhaltigen und fairen Bedingungen. LANGBRETT ist eine Gruppe von Surfern und Naturliebhabern. Unsere Produkte werden aus natürlichen Materialien hergestellt. Aber wir bieten auch ausgewählte Outdoor-Bekleidung von anderen Herstellern an. Meeresschutzaktivisten gaben uns den Anstoß – auch wir tragen zum Problem des Mikroplastiks bei. Wir gründeten die gemeinnützige Organisation STOP! MICRO WASTE. Die Idee für den GUPPYFRIEND Waschbeutel hatten wir beim Brainstorming in unserem Lieblings-Biergarten in Berlin.

Für die Idee brauchte es nur ein paar Bier, für die Umsetzung einiges mehr.

Für mehr Informationen über STOP! MICRO WASTE klicke hier.

Bis jetzt hat kein GUPPYFRIEND beim Waschen das Zeitliche gesegnet, obwohl wir umfangreich getestet haben. Du kannst aber einiges für deinen GUPPYFRIEND tun: Benutze vorzugsweise flüssiges Waschmittel, vermeide Reißverschlüsse und andere harte Kanten, vermeide direktes Sonnenlicht und wasche nicht über 95°C/ 203°Fahrenheit und du kannst deinen Waschbeutel für viele Waschzyklen benutzen. Nach ein paar Waschgängen sieht der Waschbeutel nicht mehr neu aus, aber erfüllt seine Aufgabe nach wie vor perfekt.

Spüle den Waschbeutel nicht unter fließendem Wasser aus und überfülle ihn nicht. Wenn deine Kleidung sehr dreckig sein sollte, befülle den Beutel etwas weniger. In jedem Fall müssen die Kleidungsstücke im Beutel zu bewegen können, um sauber zu werden. Wir empfehlen den Beutel halbvoll zu füllen und groben Dreck sowie Tierhaare vor dem Waschen zu entfernen. Wasche nur Kleidung mit ähnlichen Farben im Beutel zusammen. Bevor du Kleidung anderer Farben wäschst, ist es ratsam die angesammelten Mikrofasern aus dem Beutel entfernen. Den Beutel nicht bügeln – die zerknitterte Oberfläche ist normal. Weil wir keinen giftigen UV-Schutz verwenden, darf der Beutel nicht direkter Sonne ausgesetzt werden.

Wir haben herausgefunden, dass Kleidung weniger Mikrofasern verliert, wenn sie in kaltem Wasser mit weniger Umdrehungen pro Minute gewaschen wird. Eine Frontlader-Waschmaschine verursacht weniger abgebrochene Mikrofasern, als eine Toplader-Waschmaschine. Das richtige Waschmittel beeinflusst die Lebensdauer deines GUPPYFRIENDs: manche Waschmittelpulver beinhalten mineralische Scheuermittel für ein saubereres Ergebnis. Diese Scheuermittel können jedem Kleidungsstück schaden. Mit Flüssigwaschmittel bist du auf der sicheren Seite. Wasche weniger. Erwerbe Kleidung aus (ökologisch vertretbaren) natürlichen Materialien.

Abgesehen vom Reißverschluss ist der Beutel komplett aus Polyamid 6.6 hergestellt. Das Material ist unbehandelt, ungefärbt und enthält keine Zusätze. Es ist pur und kann sogar für medizinische Zwecke benutzt werden.

Bis jetzt kann recyceltes Material (noch) nicht für high-tech Gewebe benutzt werden. Aber der Beutel ist so konstruiert, dass er mit identischen Materialien am Ende seiner Nutzung einfach recycelt werden kann. Der ganze Beutel ist (abgesehen vom Reißverschluss) aus einem Stück gefertigt. Bitte sende deinen GUPPYFRIEND zurück, wenn du ihn nicht mehr benutzt. Wir werden ihn weiter verwerten und letzten Endes in neue GUPPYFRIEND Beutel recyclen.

Wir starten mit einer Standard Größe Medium: 50 x 74 cm / 19.7 x 29.1 Inches. In Zukunft werden wir weitere Größen anbieten. Spezielle Lösungen für Krankenhäuser, die Textilproduktion und industrielle Wäschereien sind auf Anfrage verfügbar.

Der Medium Beutel ist die effektivste Größe für den Haushaltsgebrauch. Wird all deine Kleidung in einem großen Beutel gewaschen, brechen mehr Mikrofasern durch die Reibung ab, als wenn du dafür zwei Beutel benutzt. Es ist also besser zwei Medium Beutel als einen großen Beutel zu benutzen.

Leider sind die meisten PFCs die für die Imprägnierung von Textilien benutzt werden wasserlöslich. Somit können sie nicht gefiltert werden. Wenn möglich, kaufe immer Kleidung ohne PFCs.

Das Gewebe des GUPPYFRIENDs ist aus Monofilamenten hergestellt. Diese ähneln eher Stäben als Fäden und verlieren selber keine Mikrofasern. In Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass der Einband des Beutels einige wenige Fasern verliert. Dies hängt auch vom mechanischen Zustand deiner Waschmaschine ab. Der Einband hat eine Oberfläche von 0,05m2 und ist circa 100x kleiner als die Textilien im Beutel. Im Vergleich: ein mit drei Fleecejacken gefüllter Waschbeutel beinhaltet eine Oberfläche von ungefähr 1,9m2 (innen und außen) von der Mikrofasern abbrechen können. Wir arbeiten an Alternativen zum Einband, aber haben diesen Kompromiss im Moment akzeptiert, weil der Einband die Lebensdauer des GUPPYFRIENDs verlängert. Wir testen fortwährend und verbessern die allgemeine Qualität des Beutels, seine Waschperformance und Stabilität ständig.

Nein. Wasche so, wie du es normalerweise tust. Zum Beispiel: ein dunkles T-Shirt im Beutel mit weißen T-Shirts außerhalb des Beutels zu waschen, macht keinen Sinn. Der GUPPYFRIEND ändert daran nichts.

Während des Waschprozesses verlieren alle Kleidungsstücke Fasern. Die Fasern brechen aufgrund des mechanischen Stresses und Abriebs aus der Struktur des Stoffes. Diese abgebrochenen Fasern sind typischerweise 50 µm bis 15 mm lang und meistens nicht dicker als 10 µm. 1µm = 0,001 mm bzw. etwa 0,000039 Inch.

Unser Filtergewebe ist fein genug, um sogar die kleinsten dieser abgebrochenen Fasern aufzufangen. Folglich können wir theoretisch 100% der Fasern zurückhalten (siehe auch: Wer hat den GUPPYFRIEND überhaupt getestet?).

Die Fasern brechen durch mechanischen Stress und Abrieb während des Waschvorganges und täglichen Gebrauchs ab. Es gibt aber auch noch viele weitere Ursachen für Faserverlust wie z.B. die Fasergrößen, Textildesign, die Mischung von Fasern, die Methode des Fadenspinnens, der Webe- und Strickprozess. Auch Waschgewohnheiten haben einen großen Einfluss auf das Abbrechen von Mikrofasern. Im Allgemeinen ist die Anzahl der Waschgänge relevant, aber auch die Waschtemperatur, der Härtegrad des Wassers, die Menge und Art des Waschmittels, die Länge des Waschprozesses, der Typ der Waschmaschine, Rotationen pro Minute, die Art der Textilien, die zusammen gewaschen werden und viele weitere Ursachen.

Warum habt ihr keinen Test veröffentlicht? Wer hat den GUPPYFRIEND überhaupt getestet?

Nehmen wir Szenario A): Wir waschen eine benutzte Fleecejacke mit der wir gerade laufen waren (mechanischer Stress) mit einer Jeans und einem T-Shirt in einem GUPPYFRIEND Waschbeutel. Die Stoffe im Beutel verlieren viele „größere“ Mikrofasern. In diesem Szenario wird der GUPPYFRIEND fast alle Mikrofasern auffangen. Seine Effizienz liegt bei nahezu 100%.

In Szenario B): waschen wir eine neue, günstigere Fleecejacke im GUPPYFRIEND. Nur wenige Fasern brechen ab, weil die Jacke neu ist und alleine im Beutel gewaschen wird. Nanopartikel befinden sich (verursacht zum Beispiel durch die Produktion) auf der Oberfläche des Stoffes. Diese können durch den Beutel nicht aufgehalten werden. Der allgemeine Mikrofaserverlust liegt bei circa 1,4 g. Der Beutel kann keine gelösten Stoffe, Nanopartikel oder Staub auffangen. Nur 2/3 der ausgewaschenen Partikel werden in diesem Szenario durch den Beutel aufgehalten. Die Effizienz liegt bei ungefähr 70%.

Wir haben unzählige Waschtests mit verschiedenen Testinstituten, Universitäten und Industriepartnern in Europa und den USA durchgeführt. Es werden weitere Tests mit dem Fraunhofer Institut und dem Deutschen Textilforschungszentrum durchgeführt, um die Ursachen von Mikrofaserverlust besser zu verstehen. Basierend auf den Ergebnissen werden wir den GUPPYFRIEND verbessern, Ideen für die Neuentwicklung von Textilien ausarbeiten, andere Filterlösungen entwickeln und Alternativen zu existierenden schädlichen Textilien und Produktionsmethoden entwickeln.

Außerdem arbeiten wir an einem Film, um die Testverfahren und Ergebnisse transparent zu machen.

Zusammengefasst: Textilien, die mit dem GUPPYFRIEND gewaschen werden, verlieren weniger Mikrofasern als Textilien, die ohne GUPPYFRIEND gewaschen werden. Der GUPPYFRIEND hält Mikrofasern, die während des Waschens abbrechen, zuverlässig zurück.

Es liegt am Rückspüleffekt: Bei der Kleidung im Beutel kommt das Wasser von allen Seiten, der Wasserdruck gleicht sich innerhalb und außerhalb des Beutels aus. Die Fasern werden so nicht durch das Gewebe gepresst.

Mikrofasern sind so klein, dass sie fest eingebaute Filter sofort verstopfen würden, wortwörtlich in Sekundenschnelle (siehe auch: Warum der GUPPYFRIEND und keine andere Lösung?). Der Wasserdruck würde außerdem die Mikrofasern durch das Gewebe drücken und der Filter müsste ständig ausgetauscht werden. Wir haben einen funktionierenden Prototyp für einen Filter für die Waschmaschine entwickelt und auch andere arbeiten an solchen Lösungen, aber es wird noch einige Zeit brauchen bis diese Filter effektiv und dauerhaft funktionsfähig sind. Bis dahin ist der GUPPYFRIEND Waschbeutel eine praktische und effektive Möglichkeit Plastikverschmutzung in Flüssen und Meeren zu reduzieren und auf die Problematik hinzuweisen.

Der Durchmesser eines Fadens ist 15 µm groß (µm = mikrometer, 1 mm = 1000 µm). Er könnte theoretisch durch die kleinen Öffnungen des GUPPYFRIENDs durchflutschen. Aber er tut’s nicht. Um durch die Öffnung zu kommen, müsste er gerade, senkrecht durch das Gewebe durchstechen Selbst, wenn er aus dem Gewebe raus ragt, wird der Faden wieder zurück in den Beutel gedrückt.

Jede Kleidung, die aus synthetische Fasern besteht verursacht Umweltschäden. Gemäß dem MERMAIDS LIFE+ Projekt sind Acryl, Nylon und Polyester die Hauptübeltäter.

Die Messwerte variieren je nach Quelle. Es ist aber auch gar nicht so wichtig, wieviel genau im Einzelnen verloren geht. Es ist (zu) viel. Wir müssen jetzt handeln und die Meere schützen.

Wir arbeiten an Stoffen und Geweben, die weniger Fasern in ihrer Lebensspanne verlieren. Andere Lösungen neben dem Waschbeutel müssen entwickelt werden. Jetzt. Nicht erst in 5 Jahren. Nicht nur die Industrie ist hier in der Verantwortung. Jeder kann etwas tun: kaufe besser und weniger; wasche nur, wenn es wirklich nötig ist; ersetze synthetische Kleidung durch natürliche Materialien; achte hierbei auf ökologisch vertretbare Herstellung.

Es ist realitätsfern, dass alle auf einmal auf synthetische Kleidung verzichten, im Gegenteil der Anteil von Polyester in der Kleidung steigt schneller als jedes andere Material.

Aber es ist unerlässlich sich über Folgen und Alternativen bewusst zu werden.

Der Waschbeutel beeinträchtigt das Waschergebnis nicht. Lauge und Wasser gelangen an die Textilien im Beutel und solange die Kleidung sich im Beutel bewegen kann (nicht überfüllen), wird die Kleidung sauber und das Meer bleibt es auch. Bestätigt wurde das vom Deutschen Textilforschungszentrums, die u.a. den Auswaschgrad von Blut, Ketchup, Schokolade und Tonerde untersucht haben. Trotzdem empfehlen wir die Kleidung vor dem Waschen von grobem Dreck sowie Tierhaaren zu befreien.

Mikrofasern sind so klein, dass sie fest eingebaute Filter sofort verstopfen würden, wortwörtlich in Sekundenschnelle. Der Wasserdruck würde außerdem die Mikrofasern durch das Gewebe drücken und der Filter müsste ständig ausgetauscht werden. Wir haben einen funktionierenden Prototyp für einen Filter für die Waschmaschine entwickelt und auch andere arbeiten an solchen Lösungen, aber es wird noch einige Zeit brauchen bis diese Filter effektiv und dauerhaft funktionsfähig sind. Bis dahin ist der Guppyfriend Waschbeutel eine praktische und effektive Möglichkeit Plastikverschmutzung in Flüssen und Meeren zu reduzieren und auf die Problematik hinzuweisen.

Weder die Waschmaschine noch die Kläranlagen können Mikroplastikfasern unserer  Kleidung zufriedenstellend herausfiltern. Die beim Waschen abgebrochenen Mikroplastikfasern gelangen mit dem Haushaltsabwasser in die Kläranlagen.

Unzählige Partikel entkommen jedoch den Filteranlagen und landen in unseren Gewässern. Laut einer Studie der University of California in Santa Barbara werden im Durchschnitt 60% – 99% der Mikroplastikpartikel aus dem Wasser herausgefiltert.

In Deutschland verfügen lediglich 20 von etwa 10.000 Kläranlagen über die sogenannte Reinigungsstufe 4, die vor allem zum Ziel hat, unser Abwasser von Medikamentenresten zu befreien.

 

Mikroplastikfasern sind besonders schwierig herauszufiltern: Auf Grund ihrer Form und Schwimmeigenschaften passieren sie deutlich häufiger die Filteranlagen, als das bei anderen Mikroplastiktypen wie Pellets, sogenannte Microbeads aus Kosmetika und anderen Plastikfragmenten der Fall ist.

 

Selbst wenn sie herausgefiltert werden, landen die Plastikteilchen über den Klärschlamm wieder in der Umwelt: Sofern der Klärschlamm nicht verbrannt wird, findet er als Düngemittel auf den Feldern Verwendung. Die im Klärschlamm gebundenen Mikroplastikpartikel bahnen sich von hier aus wieder ihren Weg in die Ozeane.

 

Ein weiteres Problem stellen sogenannte Mischwasserüberläufe dar. Sie dienen der Entlastung bei Regenwetter. Damit bei Starkregen ein Rückstau in den Haushalten verhindert wird, fließt das Abwasser bei hohem Wasseraufkommen ungereinigt durch die Kanäle.

 

Übrigens nimmt das Abwasser aus den Gullys nicht den Umweg über eine Kläranlage, sondern fließt weitgehend ungefiltert in unsere Gewässer. Die Mikroplastikpartikel von Reifen- und Schuhsohlenabrieb, sowie Mikroplastikfasern, die sich in der Luft und im Klärschlamm befinden, verschmutzen so auf direktem Weg unsere Umwelt.

 

Fazit: Die Filtermöglichkeiten der Kläranlagen sind derzeit aus technischen Gründen nicht ausreichend, um die Verschmutzung der Ozeane durch Mikroplastik zu verhindern.

Was können wir tun: Unser Kaufgewohnheiten überdenken und unsere Waschverhaltens anpassen.

Jede Kleidung, die aus synthetische Fasern besteht verursacht Umweltschäden. Gemäß dem MERMAIDS LIFE+ Projekt sind Acryl, Nylon und Polyester die Hauptübeltäter. Die Messwerte variieren je nach Quelle. Es ist aber auch gar nicht so wichtig, wieviel genau im Einzelnen verloren geht. Es ist (zu) viel. Wir müssen jetzt handeln und die Meere schützen.

Während des Waschprozesses verlieren alle Kleidungsstücke Fasern. Die Fasern brechen aufgrund des mechanischen Stresses und Abriebs aus der Struktur des Stoffes. Diese abgebrochenen Fasern sind typischerweise 50 µm bis 15 mm lang und meistens nicht dicker als 10 µm. 1µm = 0,001 mm bzw. etwa 0,000039 Inch.

 

Unser Filtergewebe ist fein genug, um sogar die kleinsten dieser abgebrochenen Fasern aufzufangen.

In unseren TEN FOR THE OCEAN Waschguide findest du 10 einfache Schritte, die Mikroplastikverschmutzung während des Waschens reduzieren.

 

www.stopmicrowaste.com/tenfortheocean

Abgesehen vom Reißverschluss ist der Beutel komplett aus Polyamid 6.6 hergestellt. Das Material ist unbehandelt, ungefärbt und enthält keine Zusätze. Es ist pur und kann sogar für medizinische Zwecke benutzt werden.

 

Bis jetzt kann recyceltes Material (noch) nicht für high-tech Gewebe benutzt werden. Aber der Beutel ist so konstruiert, dass er mit identischen Materialien am Ende seiner Nutzung einfach recycelt werden kann. Der ganze Beutel ist (abgesehen vom Reißverschluss) aus einem Stück gefertigt. Bitte sende deinen Guppyfriend zurück, wenn du ihn nicht mehr benutzt. Wir werden ihn weiter verwerten und letzten Endes in neue Guppyfriend Beutel recyceln.

Wir starten mit einer Standard Größe Medium: 50 x 74 cm / 19.7 x 29.1 Inches. In Zukunft werden wir weitere Größen anbieten. Spezielle Lösungen für Krankenhäuser, die Textilproduktion und industrielle Wäschereien sind auf Anfrage verfügbar.

 

Der Medium Beutel ist die effektivste Größe für den Haushaltsgebrauch. Wird all deine Kleidung in einem großen Beutel gewaschen, brechen mehr Mikrofasern durch die Reibung ab, als wenn du dafür zwei Beutel benutzt. Es ist also besser zwei Medium Beutel als einen großen Beutel zu benutzen.

Leider sind die meisten PFCs die für die Imprägnierung von Textilien benutzt werden wasserlöslich. Somit können sie nicht gefiltert werden. Wenn möglich, kaufe immer Kleidung ohne PFCs.

Der Durchmesser eines Fadens ist 15 µm groß (µm = mikrometer, 1 mm = 1000 µm). Er könnte theoretisch durch die kleinen Öffnungen des Guppyfriend durchflutschen. Aber er tut’s nicht. Um durch die Öffnung zu kommen, müsste er gerade, senkrecht durch das Gewebe durchstechen. Selbst, wenn er aus dem Gewebe raus ragt, wird der Faden wieder zurück in den Beutel gedrückt.

Ja. Im Rahmen eines Versuchsprogramms hat uns das Fraunhofer Institut UMSICHT bestätigt, dass der GUPPYFRIEND Waschbeutel nicht nur die abbrechenden Mikrofasern zuverlässig zurückhält, sondern die Textilien auch schont: Im Vergleich zum Waschen ohne den Guppyfriend brechen 86% weniger Fasern von synthetischen Textilien ab.

Gewaschen wurde unter den festgelegten Standardbedingungen:

  • 40°C, 99min, 800 U/min
  • Parallele Waschzyklen in zwei gleichen Maschinen, mindestens 3 Versuchswiederholungen zur Mittelwertbestimmung
  • Verwendung von synthetischen Kleidungs-Duplikaten
  • Filtration des gesamten Waschwassers über Siebkaskade auf 20µm
  • Trocknung der Wäsche und des Siebrückstands bei moderaten Bedingungen (30°C, Umluft, Abdeckung)
  • Vorher-/Nachher-Wiegung von Kleidung und Siebrückstand zur Bestimmung des jeweiligen Textilabriebs

Nein. Wasche so, wie du es normalerweise tust. Zum Beispiel: ein dunkles T-Shirt im Beutel mit weißen T-Shirts außerhalb des Beutels zu waschen, macht keinen Sinn. Der Guppyfriend ändert daran nichts.

Wenn soviel Fasern erst gar nicht abbrechen, findet man zwar weniger der eh schon winzigen Mikrofasern in den Ecken des Guppyfriend Waschbeutels, aber die Kleidung ist länger tragbar. Die besten Fasern sind sowieso die, die erst gar nicht abbrechen. Weitere Tests finden statt und eine wissenschaftliche Publikation zu dieser Testreihe ist in der Planung.

 

Zukünftige Erlöse, die durch den Waschbeutel entstehen könnten, werden in die Entwicklung weiterer Lösungen und Maßnahmen zum Schutz der Umwelt vor (Mikro)Plastik Verschmutzung eingesetzt.

Folgende Maßnahmen haben bereits begonnen und werden durch Einnahmen des Waschbeutels weiter unterstützt:

  • Informationsveranstaltungen und – material: was kann über den Waschbeutel hinaus zur Vermeidung von Microwaste getan werden?
  • Bereitstellung der Erkenntnisse aus unseren unzähligen Waschtests für die Textilindustrie, um bessere Garne und Herstellungstechniken zu etablieren, die den Mikrofaser Austrag von Kleidung spürbar reduzieren.
  • Ausweitung der Stop! Plastic Academy Vorträge zum Thema Microwaste an Schulen und Hochschulen.
  • Initiierung und Unterstützung lokaler Aktivitäten, sogenannten Stop! Stations, um Einwegplastik zu vermeiden.
  • Forschung an neuen, pragmatischen Lösungen, um Mikrofasern zu reduzieren.

 

STOP! MICRO WASTE
Ackerstraße 113
40233 Düsseldorf

  • Der Waschbeutel darf nicht in den Wäschetrockner
  • Nicht unter fließendem Wasser ausspülen
  • Scharfkantige Gegenstände können das Material beschädigen
  • Nicht bügeln (die zerknitterte Oberfläche ist kein Problem)
  • Flüssigwaschmittel benutzen
  • Nicht in der Sonne trocknen
  • Hartnäckigen Schmutz und Tierhaare vorab entfernen
  • Meherere Guppyfriends oder andere nicht-synthetische Kleidungsstücke mitwaschen um eine Unwucht zu vermeiden
  • Den Beutel nicht überfüllen – die Kleidung muss sich bewegen können

 

Nein. Wenn kein Wasser im Waschbeutel ist, wird das Material statisch aufgeladen. Die elektrostatische Reaktion von rundem Plastikmaterial (die synthetische Kleidung und die runden Nylon-Monofilamente des Guppyfriends) erzeugt ein magnetisches Feld. Es passiert genau das, was nicht passieren soll: kleine, abgebrochene Fasern werden angezogen und richten sich in einem 90° Winkel zum Netz des Guppyfriends aus. So ausgerichtet können sie das Netz direkt durchstechen. Wenn allerdings Wasser in und um den Beutel ist, liegen die abgebrochenen Fasern in verschiedensten Winkeln auf dem Netz und durchstechen dieses nicht.

Jede Textile verliert beim Waschen Mikrofasern, aber es sind Mikrofasern von synthetischen Materialien (Polyester, Acryl, Nylon, etc.), die umweltschädlich sind. Die meisten Kleidungsstücke haben einen gewissen Anteil an Synthetik (leider können selbst dann synthetische Fasern in der Kleidung enthalten sein, wenn diese nicht angegeben sind. Die Regeln für Inhaltsangaben auf Waschzetteln sind unterschiedlich und ein Pullover, der mit 100% Wolle ausgezeichnet ist, kann bis zu 10% synthetische Anteile haben).

Auch reine Baumwolle und Wolle können mit dem Guppyfriend gewaschen werden. Textilien von natürlichen Materialien verlieren auch Fasern. Der Beutel reduziert das Abbrechen von Fasern und schützt damit deine Kleidung vor Abnutzung. Du kannst deine Kleidung viel länger genießen – ein weiterer nachhaltiger Vorteil des Guppyfriends.

Nein. Es kommt darauf an was und wie du wäscht. Ältere Kleidungsstücke haben die Tendenz mehr Mikrofasern zu verlieren. Umso heißer das Waschwasser ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Mikrofasern abbrechen. Und wäschst du nur weiche Stoffe, brechen weniger Fasern ab, etc.

Wann immer du Mikrofasern siehst, nimm sie aus dem Beutel. Meistens kannst du aber den Beutel einige Male benutzen, bevor du die Fasern entfernst. Je nach Menge der abbrechenden Mikrofasern, empfehlen wir alle zwei, drei Waschgänge die Mikrofasern zu entfernen. Entferne dunkle Fasern, bevor du helle Kleidung wäschst.

Guppyfriend Nutzer haben uns kontaktiert, weil sie sehr wenige Mikrofasern in ihren Waschbeuteln gefunden haben. Das liegt daran, dass Mikrofasern sehr klein und fast unsichtbar für das bloße Auge sind. Außerdem ist das Teil dessen, was der Guppyfriend macht: aufgrund seiner glatten Oberfläche und der Struktur des Filaments, brechen weniger Mikrofasern beim Waschen ab.

Bis jetzt hat kein Guppyfriend beim Waschen das Zeitliche gesegnet, obwohl wir umfangreich getestet haben. Du kannst aber einiges für deinen Gupyfriend tun: Benutze vorzugsweise flüssiges Waschmittel, vermeide Reißverschlüsse und andere harte Kanten, vermeide direktes Sonnenlicht und wasche nicht über 95°C/ 203°Fahrenheit und du kannst deinen Waschbeutel für viele Waschzyklen benutzen. Nach ein paar Waschgängen sieht der Waschbeutel nicht mehr neu aus, aber erfüllt seine Aufgabe nach wie vor perfekt.

Der Guppyfriend Waschbeutel wurde konstruiert um Mikrofaser Verlust an der Quelle zu vermeiden. Die Struktur der Filteroberfläche ist optimiert, um so glatt wie möglich zu sein. Damit wird deine Kleidung geschützt, Pilling vermieden und Faserverlust reduziert. Laut einer Testreihe des Fraunhofer Instituts UMSICHT verliert Kleidung 75-86% weniger Fasern im Vergleich zum Waschen ohne den Guppyfriend Waschbeutel

Mechanische Kräfte, die Hauptursachen für das Abbrechen von Mikrofasern, werden also durch die Art des Gewebes reduziert. Die abgebrochenen Mikrofasern sind sehr klein und kaum sichtbar für das bloße Auge; außerdem sind die meisten (zusätzlichen) Plastikfasern in Textilien transparent. Sie sind also schwer zu finden, besonders in einem nassen Filterbeutel.

Deswegen ist es vollkommen normal, wenn du am Anfang keine Mikrofasern findest. Sie sammeln sich über die Zeit an. Am ehesten findet man sie in den Ecken oder am Saum.

Nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“, muss jede einzelne Mikrofaser aufgehalten werden. Es sind bei dir vielleicht nur einige wenige Mikrofasern, die sich beim Waschen ansammeln, aber zusammen genommen der Umwelt schaden.

Es kommt darauf an, wo du lebst. In den meisten europäischen Ländern sind Müllhalden verboten. In diesem Fall können die Mikrofasern einfach im Restmüll entsorgt werden. Im Allgemeinen ist es keine gute Idee Mikrofasern in den Wertstoffmüll zu geben (gelber Sack, gelbe Tonne, Grüner Punkt), da sie wegwehen und so doch ins Wasser gelangen könnten.

In Deutschland wird Restmüll verwertet, um Strom zu erzeugen und endet nicht auf Müllhalden. Die Abgase der Verbrennung werden gefiltert und sind zu 99% nicht giftig.

Das hängt nicht vom Guppyfriend ab, sondern vom Material, dem Verschmutzungsgrad und der Waschanweisung deiner Kleidungsstücke. Aber: wir waschen in der Regel bei zu hohen Temperaturen. Je wärmer man wäscht, desto kurzlebiger ist die Kleidung. Mehr Waschregeln findet ihr unter www.stopmicrowaste.com/tenfortheocean

Der Waschbeutel ist selbstreinigend. Spüle ihn nicht unter fließendem Wasser aus.

WER HAT GETESTET?

Der Guppyfriend Waschbeutel wurde über einen Zeitraum von drei Jahren von wissenschaftlichen Instituten, Universitäten, Vertretern der Outdoor- und Textilindustrie, sowie Retailern getestet. Diese Tests dienen als Grundlage, um den Guppyfriend Waschbeutel ihren Kunden als temporäre Lösung gegen Mikroplastikverschmutzung anzubieten. Wir haben insbesondere mit folgenden wissenschaftlich und unabhängigen Instituten getestet:

  • Deutsches Textilforschungszentrum Nord-West, DTNW
  • Fraunhofer Institut UMSICHT
  • University of California in Santa Barbara als Teil des Patagonia Forschungsprogramms

WIE SIND DIE ERGEBNISSE?

Der Guppyfriend verhindert den Faserverlust beim Waschen auf zwei Wege:

  1. Der Guppyfriend Waschbeutel reduziert die Anzahl der abgebrochenen Fasern drastisch. Tests des Fraunhofer Institut UMSICHT ergaben im Durchschnitt: a) 79% bei teil-synthetischer Kleidung b) 86% bei komplett synthetischer Kleidung. Die Kleidung ist also wesentlich länger tragbar.
  2. Plastikpartikel, die beim Waschen verursacht werden, werden im Beutel festgehalten und verschmutzen somit nicht das Abwasser. Die Fasern wurden in allen Tests zu über 90 % – in den meisten Fällen 100% – zurückgehalten. Nanopartikel, meist Rückstände aus der Produktion, die insbesondere auf billigen Textilien zu finden sind, kann der Waschbeutel nicht zurückhalten.

WEITERE TESTERGEBNISSE

  • Es wurden keine toxischen Rückstände auf dem Produkt gefunden.
  • Die Beutel halten 50 Haushaltswäschen nach ISO 6330 ohne Beschädigung aus und gibt selber keine Plastikpartikel ins Wasser ab (Anmerkung: bei richtiger Nutzung ist der Guppyfriend auch über die getestete Anzahl von 50 Wäschen nutzbar).
  • Sauberkeit nach dem Waschen: Blut, Ketchup und Schokolade werden ohne Probleme ausgewaschen. Die Waschwirkung bei Hautfett und Tonerde ist ausreichend.
  • Die Anzahl der abgebrochenen Fasern ist abhängig von den Waschkonditionen und der Kleidung selbst.

ZUSAMMENGEFASST

Der Guppyfriend Waschbeutel reduziert den Faserabbruch signifikant. Die Fasern, die während des Waschens abbrechen, werden im Beutel zurückgehalten. Die Kleidung wird sauber und – bei richtiger Anwendung des Waschbeutels – ist er lange einsetzbar, um Mikroplastikplastik aus unseren Flüsse und Meere fernzuhalten.

Hier geht’s zum Test.

 

 

Das Guppyfriend Waschmittel eignet sich für die die tägliche Wäsche. Insbesondere, wenn synthetische Kleidung mit harten Oberfläche und Textilien aus weichen Materialien nicht getrennt gewaschen werden können.

Das Guppyfriend Waschmittel ist für jede Art von Kleidung geeignet – vornehmlich für synthetische und teilsynthetische Textilen. Für Kleidung mit besonders empfindlichen Textilien z.B. mit Naturseide- und Wollanteil gibt es in Kürze eine gesonderte Variante des Guppyfriend Waschmittels.

Die spezielle Formel des Guppyfriend Waschmittels sorgt für eine Reduzierung mechanischer Scherkräfte bei gleichzeitiger Schonung der synthetischen Fasern.

Der Guppyfriend Waschbeutel und das Guppyfriend Waschmittel bieten beide einen wirksamen Schutz vor Faseraustrag. Aber besonders bei Kleidungsstücken mit lose aufliegenden Faserresten – wie es bei Textilien mit hoher mechanischer Beanspruchung und älteren Kleidungsstücken, häufig der Fall ist – empfehlen wir den Guppyfriend Waschbeutel. Er schont die Textilien und hält die bereits abgebrochenen Fasern zurück.

Ja. Haben wir getestet. Ergebnis: Die Waschleistung ist nicht reduziert.

Das Guppyfriend Waschmittel schont die Farben und enthält weder Abrasive noch Bleichmittel.

Ja, jedoch kann die Wirkung dadurch eingeschränkt werden.

Ja. Klar. Am besten aber, man muss erst gar keine Wäsche mit Plastikanteil waschen.

1000 ml reichen für durchschnittlich 16 Waschgänge in der Trommelwaschmaschine mit 4,5 kg Fassungsvermögen bei mittlerer Wasserhärte und normaler Verschmutzung. Nicht überdosieren. Weitere Dosierungshinweise sind auf der Verpackung zu finden.

Das Waschmittel wird in Kürze bei Outdoorhändlern und Kleidungsmarken sowie in ausgewählten Drogeriemärkten und in unserem Onlineshop (link hinterlegt www.langrett.guppyfriend.com) erhältlich sein.

Interessierte Grosskunden/Einkäufer können unter us@guppyfriend.com weitere Informationen erhalten.

Bitte nicht überdosieren und die Warnhinweise auf der Verpackung beachten.

Das Guppyfriend Waschmittel ist das weltweit erste Waschmittel, das neben sauberer Wäsche deutlich weniger Verschmutzung der Umwelt durch Mikroplastik zum Ergebnis hat. Und zwar deutlich. Gemäß Tests des Deutschen Textilforschungszentrums DTNW brechen bis zu 98% weniger Fasern ab. Die Testergebnisse sind einzusehen unter www.guppyfriend.com/test

Das Guppyfriend Waschmittel im Überblick

  • Weltweit erstes ökologisches Vollwaschmittel gegen Verschmutzung durch Mikroplastik
  • Reduziert den Faseraustrag synthetischer Kleidung um bis zu 98%*
  • Patentierte, kunststoffreduzierte Verpackung
  • Ohne Palmöl
  • Biologisch abbaubar
  • Verwendung lokaler Rohstoffe
  • Produktion in Österreich
  • Frei von Abrasiven und Schmirgelpartikel
  • 100% vegan
  • (Kontrolliert, niedriger pH-Wert zum Schutz synthetischer Textilien)

Das Guppyfriend Waschmittel gibt es für synthetische Kleidung und für Wolle und Seide mit synthetischem Anteil. Beide Varianten gibt es in den Ausprägungen „Zirbelkiefer“,„Lavendel“ und „duftneutral“. Weitere Varianten sind in Planung.

Das Guppyfriend Waschmittel wird hauptsächlich aus lokal verfügbaren Rohstoffen hergestellt: Rapsöl aus Oberösterreich, Zirbelkieferöl aus Tirol. Die genauen Inhaltsstoffe können der Verpackungsrückseite entnommen werden.

Ja, wie die meisten ökologischen Waschmittel.

Getestet wurde das Guppyfriend Waschmittel vom Deutschen Textilforschungszentrum Nord-West Öffentliche Prüfstelle GmbH (DTNW) über einen Zeitraum von mehr als 3 Monaten. Die Tests wurden bei 30° C auf einer Waschmaschine des Typs A durchgeführt. Die Dosierung der Waschmittel entsprach der Dosierungsempfehlung für durchschnittlich verschmutzte Wäsche. Im veröffentlichten Test, wurden jeweils eine neue, handelsübliche Fleecejacke aus 100% PES (Polyethylene succinate) mit Jeanshosen als Waschbeiladung in drei Waschgängen gewaschen. Die Kleidung wurde unter Laborbedingungen unter Einsatz von UV-Bestrahlung im liegenden Zustand getrocknet und mit einer Präzisionswaage gewogen.

Ergebnis: Der Faseraustrag wird bei Verwendung des Guppyfriend Waschmittels um bis zu 98% deutlich reduziert.

Weitere Tests wurden und werden durchgeführt, die Ergebnisse veröffentlicht.

Ja. Die Ergebnisse sind unter https://guppyfriend.com/test zu finden. Mehr Informationen zum Prüfverfahren und zum Testergebnissen findet ihr unter siehe Frage: „Wer hat die Wirksamkeit des Guppyfriend Waschmittels wie getestet und mit welchem Ergebnis?“.

Die patentierte Verpackung ist kunsstoffreduziert und besteht aus 100% Recyclingpappe und aus einem um 60% reduzierten, recycelbaren Kunststoffkern. Die Pappe kann einfach vom Rest getrennt und mit dem Altpapier entsorgt werden. Beutel und Verschluss sind separat über die Wertstofftonne dem Recyclingkreislauf zuzufügen.

Beim Waschen mit dem Guppyfriend Waschbeutel kann es unter Umständen zu einer Unwucht während des Schleuderns kommen. Um Schäden an der Waschmaschine zu verhindern wird der Schleudergang daraufhin oft automatisch beendet oder die Drehzahl vermindert.

Um das zu vermeiden empfehlen wir daher den Guppyfriend Waschbeutel immer mit zusätzlichen Kleidungsstücken ohne synthetische Fasern oder einen weiteren Guppyfriend Waschbeutel in die Wäschetrommel zu geben.

Das Gewebe des Guppyfriends ist aus Monofilamenten hergestellt. Diese ähneln eher Stäben als Fäden und verlieren selber keine Mikrofasern. In Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass der Einband des Beutels einige wenige Fasern verliert. Dies hängt auch vom mechanischen Zustand deiner Waschmaschine ab. Der Einband hat eine Oberfläche von 0,05m2 und ist circa 100x kleiner als die Textilien im Beutel. Im Vergleich: ein mit drei Fleecejacken gefüllter Waschbeutel beinhaltet eine Oberfläche von ungefähr 1,9m2 (innen und außen) von der Mikrofasern abbrechen können. Wir arbeiten an Alternativen zum Einband, aber haben diesen Kompromiss im Moment akzeptiert, weil der Einband die Lebensdauer des Guppyfriends verlängert. Wir testen fortwährend und verbessern die allgemeine Qualität des Beutels, seine Waschperformance und Stabilität ständig.

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