Warum habt ihr keinen Test veröffentlicht? Wer hat den GUPPYFRIEND überhaupt getestet?

Warum habt ihr keinen Test veröffentlicht? Wer hat den GUPPYFRIEND überhaupt getestet?

Nehmen wir Szenario A): Wir waschen eine benutzte Fleecejacke mit der wir gerade laufen waren (mechanischer Stress) mit einer Jeans und einem T-Shirt in einem GUPPYFRIEND Waschbeutel. Die Stoffe im Beutel verlieren viele „größere“ Mikrofasern. In diesem Szenario wird der GUPPYFRIEND fast alle Mikrofasern auffangen. Seine Effizienz liegt bei nahezu 100%.

In Szenario B): waschen wir eine neue, günstigere Fleecejacke im GUPPYFRIEND. Nur wenige Fasern brechen ab, weil die Jacke neu ist und alleine im Beutel gewaschen wird. Nanopartikel befinden sich (verursacht zum Beispiel durch die Produktion) auf der Oberfläche des Stoffes. Diese können durch den Beutel nicht aufgehalten werden. Der allgemeine Mikrofaserverlust liegt bei circa 1,4 g. Der Beutel kann keine gelösten Stoffe, Nanopartikel oder Staub auffangen. Nur 2/3 der ausgewaschenen Partikel werden in diesem Szenario durch den Beutel aufgehalten. Die Effizienz liegt bei ungefähr 70%.

Wir haben unzählige Waschtests mit verschiedenen Testinstituten, Universitäten und Industriepartnern in Europa und den USA durchgeführt. Es werden weitere Tests mit dem Fraunhofer Institut und dem Deutschen Textilforschungszentrum durchgeführt, um die Ursachen von Mikrofaserverlust besser zu verstehen. Basierend auf den Ergebnissen werden wir den GUPPYFRIEND verbessern, Ideen für die Neuentwicklung von Textilien ausarbeiten, andere Filterlösungen entwickeln und Alternativen zu existierenden schädlichen Textilien und Produktionsmethoden entwickeln.

Außerdem arbeiten wir an einem Film, um die Testverfahren und Ergebnisse transparent zu machen.

Zusammengefasst: Textilien, die mit dem GUPPYFRIEND gewaschen werden, verlieren weniger Mikrofasern als Textilien, die ohne GUPPYFRIEND gewaschen werden. Der GUPPYFRIEND hält Mikrofasern, die während des Waschens abbrechen, zuverlässig zurück.

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